Historie - TuS Jahn Hollenstedt

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Handball

Hier könnt Ihr Euch über die Historie des Handballs im TuS "Jahn" Hollenstedt-Wenzendorf informieren:

Saison 2015/16

Aufstieg in die 3. Liga, Jahr 2014/15 und 2013/14

Saison 2010/11 bis 2012/13

Saison 2009/10

Saison 2008/09


Ist Euer Interesse geweckt, dann können wir Euch den folgenden Bericht empfehlen:

Die Geschichte des TuS Jahn Hollenstedt / Wenzendorf Abt. Handball

Diesen Bericht zu schreiben war sehr spannend, denn ich habe selber dabei viel über den Verein, insbesondere die Sparte Handball, erfahren. Um an die ganzen Daten und Informationen zu kommen, habe ich mich mit einigen Leuten getroffen und sehr viele alte Zeitungsartikel gelesen. Nun möchte ich Euch auch gerne daran teilhaben lassen - also viel Spaß beim Lesen.

Nach dem 2. Weltkrieg dauert es lange, bis in Hollenstedt wieder Handball gespielt wird! Ab 1949 gibt es wieder vereinzelt Sport in Hollenstedt. Einige Sportler kommen aus anderen Vereinen, wie z.B. aus Buxtehude oder Altkloster zurück!

Erst ab dem 2. April 1956 wird Hollenstedt wieder Handballstätte. Man trainiert auf dem alten Sportplatz, wo heute die Häuser vom Kieferngrund stehen.

Damen und Herren trainieren zusammen. Es wird Großfeldhandball gespielt! Das spielt man mit 11 Spielern auf dem Fußballplatz. Zunächst trainiert man sich selber. Dann stellt sich auch mal ein Fußballtrainer, wie Kurt Schacht, als Trainer zur Verfügung. 1957 kommt dann Walter Kasopke und trainiert die Damen- und Herrenmannschaft. Gegner zu dieser Zeit sind z.B. der MTV Tostedt, TSV Holvede, MTV Moisburg ( nur eine kurze Zeit ) und der TSV Bendesdorf. Gespielt wird in Turnierform, an einem Spieltag hat man gleich zwei oder drei Spiele. Zu den Auswärtsspielen fährt man mit dem Pferdewagen oder mit dem Fahrrad! Später stellt das Kaufhaus Kück oder Laaser seine VW Busse zur Verfügung, damit man ohne Probleme von Spielort zu Spielort kommt!

Durch fehlende Innenmöglichkeiten gibt es im Winter keinen Handballsport! Die Saison geht von April bis Anfang Oktober und dann war Schluss!

Aber 1959 wird die Yellow Hall (jetzt Günter-Wendisch-Halle) gebaut! Die Sportler bauen die Fundamente und Sohle selber, so dass die Kosten für die Gemeinde nicht so hoch sind! Am 13.09.1959 wird die Halle eingeweiht und somit auch im Winter trainiert! Im Sommer wird draußen Großfeldhandball und im Winter Kleinfeldhandball in der Halle gespielt! Im Laufe der Jahre setzt sich dann immer mehr das Kleinfeldhandball-Spiel, das wir jetzt kennen, durch.

In dieser Zeit kommt ein junger, dynamischer, sportbesessener Mann nach Hollenstedt: Günter Wendisch. Er trainiert gleich die 1. Damenmannschaft und packt überall mit an. Als er dann 1962 aufhört die 1. Damen zu trainieren und mit der 2. Damen weitermacht, setzt er sein Augenmerk auf die Jugendarbeit. Sein Nachfolgetrainer der 1. Damen ist Willhelm Rußmann. Die Herren werden von Fitten Linz trainiert. Die Damen und Herrenmannschaft organisieren sich zu dieser Zeit überwiegend selber, der Verein übernimmt erst später wieder die Steuerung der Abläufe. Später kommt Gerd Migge und trainiert die Herren und wird auch 2. Vorsitzender vom Gesamtverein. Als Gerd Abeldt dann 1968 seinen Handball-Trainerschein macht und Bäcker Rußmann dann von heute auf morgen aufhört, musste der junge Gerd ran. Er hat mit Kuddel Deutsch seinen passenden Co-Trainer gefunden!

Im Jahr 1966 kommen die Spieler und Spielerinnen des CIK Kopenhagen zu Besuch und es beginnt zwischen Hollenstedt und dem CIK Kopenhagen eine jahrzehntelange Freundschaft! Im einen Jahr fährt der TuS Jahn Handball nach Dänemark, das andere Jahr kommen die Kopenhagener hier nach Hollenstedt. Es entstehen viele persönliche Freundschaften, die bis heute noch andauern.

Im Jahr 1971 hört Günter Wendisch mit dem Jugendhandball auf und sein damaliger Co Trainer Helmut Eckelmann übernimmt seine Mannschaften im Verein. Handball unterrichtet Günter nur noch in der Schule. Es tritt ein neuer junger Mann hervor, der Verantwortung übernimmt und den Hollenstedter Handball voranbringen wird! Mit 18 Jahren wird Otto Sternberg Handballobmann. Gleichzeitig wird er Chefredakteur des neuen Buttje, der Vereinszeitung des TuS Jahn.

Während Otto selber in der 1. Herren Handball spielt, wird unter seiner Leitung und Mitarbeit die Jugendabteilung der Handballsparte weiter ausgebaut. Helmut Eckelmann kommt auch als Spieler nach Hollenstedt zurück und unterstützt Otto Sternberg nach Kräften!

Die Handballabteilung hat 1972 eine männl. D-Jugend mit Kindern von 7 bis 12 Jahren, eine männl. C-Jugend mit Kindern von 12 bis 14 Jahren, eine weibl. Jugend mit Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 Jahren und eine weitere weibliche Jugend mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 7 – 16 Jahren. Hinzu kommen 2 Herren und Damen Mannschaften!

In den 70er Jahren wird ein starkes Fundament in Hollenstedt für den Handballsport gelegt. Die Abteilung wächst. Otto Sternberg bleibt bis Mai 1976 Obmann. Heidrun Wood wird Handballobfrau. Peter Ivers übernimmt von Hans–Peter Rampold im Herbst 1975 das Training der 1. Herren. Peter hat beim HSV in der Bundesliga gespielt und bringt den Hollenstedter Handball mit seinen Ideen und Trainingsmethoden schnell voran. 1974 gewinnt die 1. Damen den Kreispokal. Die Jugendabteilung wächst und der junge Wilhelm Busch trainiert schon ab Herbst 1975 eine männl. E-Jugend Mannschaft. Wilhelm ist heute noch Jugendtrainer und Co Trainer der 1. Herren. Man steigt mit Peter Ivers schnell im Herrenbereich bis in die Heideliga auf. Peter organisiert auch die 2. Herren Mannschaft. Die Heimspiele werden alle in Neu Wulmstorf ausgetragen. Es gibt ja noch keine eigene Halle. Trainiert wird in Neu Wulmstorf und in der kleinen Turnhalle, Yellow Hall. Und in diesem Jahr erlebt die Handballabteilung etwas nie da gewesenes. MAI Moskau, in ihren Reihen unzählige Nationalspieler, suchten unseren kleinen Heideort auf. Die Herren von den Vereinen aus Hollenstedt und Neu Wulmstorf stellen gemeinsam eine schlagkräftige Mannschaft zusammen und treten gegen die Weltklassemannschaft an. Die 500 Zuschauer toben jedes Mal, wenn Maksimow zum Sprungwurf hochsteigt. Das Ergebnis von 34:19 war Nebensache, denn wann hat man mal die Gelegenheit, Handballspieler von Weltklasseformat zu sehen.

In der Saison 1977/78 hat die Handballsparte sogar drei Herrenmannschaften. Gleichzeitig wird die Jugendabteilung immer größer. Es entstehen Fahrprobleme. Es sind nicht genug Eltern bereit zu fahren. Da viele der Jugendtrainer selbst auch noch Handball spielen, können sie auch nicht immer bei den Spielen anwesend sein.

Da erklärt sich ein Mann bereit, in allen Notlagen zu helfen! Es ist Werner Laaser. Er fährt, er betreut die Mannschaften, er organisiert. Ohne ihn hätte sich die Jugendabteilung im TuS Jahn Handball nicht so entwickeln können.

Im Sommer 1977 übernimmt Hans Werner Schmidt, Spieler der 1. Herren und Damentrainer, die Leitung der Handballsparte. Zu diesem Zeitpunkt verzeichnen wir 19 Mannschaften, darunter sind 13 Jugend-, 3 Damen- und 3 Herrenmannschaften. Auch an der Gestaltung der Vereinszeitung „Buttje“ beteiligt er sich aktiv.

Die sportlichen Erfolge gehen weiter. Die 1. Damen verliert auf Landesebene im Pokal gegen den TSV Rethen mit 7:8 Toren. Neuer Zuschauerrekord: 100 Hollenstedter waren vor Ort in Neu Wulmstorf.

Ab dem 30 September 1978 richtet der TuS Jahn Hollenstedt eine Geschäftsstelle ein - dort, wo heute die Reisewelt Hollenstedt ist. Man trifft sich dort, erzählt und kommt mit anderen Sparten des Vereins besser in Kontakt. Es gibt in dieser Saison, dank der vorangegangenen guten Jugendarbeit auch eine 3. Damenmannschaft. Trainer dieser Mannschaft ist Klaus Dieter Wendorf aus Trelde. Am Ende dieser Saison steigt die 1. Damen in die Heideliga auf, die 2. Damen wird Kreismeister. Die 1. Herren wird in dieser Saison Sieger des großen Kreispokals.

Spieler dieser Mannschaft sind: Hans–Jürgen Cohrs, Bernd Matthies, Kai Strahlendorf, Hansi Matthies, Helmut Eckelmann, Heino Lühr, Otto Sternberg, Wilhelm Busch, Georg Vlach, Werner Meier, Dieter Andres, Hans–Peter Lehmann. Der Trainer ist Peter Ivers. Zudem gewinnt die 2. Herren in dieser Saison den kleinen Kreispokal.

Am 13.07.1979 beschließt die Samtgemeinde den Bau einer großen Sporthalle. Es gehen aber noch 5 1/2 Jahre ins Land, bis diese Halle fertig gestellt ist.

Es kommt die Serie 1979/80. Anja Ivers wird in die B-Jugendnationalmannschaft berufen. Die 1. Herren ist in die Verbandsliga aufgestiegen. Der bis dahin größte Erfolg im Verein! Otto Sternberg ist Spielertrainer und Peter Ivers Chef auf der Bank. Ein Traum-Duo für uns Spieler!

Seit Sommer 1982 ist Otto Sternberg Bundestrainer der weibl. B-Jugend Nationalmannschaft und Co-Trainer der weibl. A-Jugend Nationalmannschaft. Helmut Eckelmann wird Trainer der 1. Herren Mannschaft.

In der Serie 1982/83 bestreiten die Hollenstedter Mannschaften ihre Heimspiele in Buchholz Kattenberg. Trainiert wird in Neu Wulmstorf und Buchholz. Die Hollenstedter Herren spielen wieder in der Heideliga, heute Landesliga und werden bis zum heutigen Tag den Aufstieg nicht wieder in die Verbandsliga schaffen.

Am 11.05.1983 ist Grundsteinlegung für die große Hollenstedter Sporthalle. Insbesondere die Handballabteilung wartet auf die Fertigstellung, damit man sich weiterentwickeln kann. In der Saison 1983/84 wird der 1. Herren Spieler Hans–Peter Lehmann Nachfolger von Hans Werner Schmidt und übernimmt das Training der 1. Damenmannschaft.

Nach der Fertigstellung der Sporthalle in Hollenstedt wird die Halle richtig voll, als die 1. Herren ein Freundschaftsspiel gegen den THW Kiel am 09.09.1984 austrägt. Die Mannschaft besteht aus den Spielern: Thorsten Lemme, Thomas Brockmann, Hans–Peter Lehmann, Michael Jaap, Heino Lühr, Hansi Matthies, Kai Strahlendorf, Hartmut Lühr, Friedhelm Niekerken, Wilhelm Busch, Werner Meier, Matthias Jakobeit, Dieter Andres, Klaus Laaser und Trainer Helmut Eckelmann.

Es folgen noch weitere Freundschaftsspiele gegen andere Bundesligisten und Mannschaften aus der Regionalliga. Im April 1985 kommt Otto Sternberg mit seiner weibl. A-Jugend Nationalmannschaft und spielt gegen die 1. Damen des TuS Jahn. Die Damen des Trainers Hans–Peter Lehmann verlieren deutlich mit 22:13 Toren.

Am 27.03.1985 fliegt die 1. Herren zu einem Handball-Turnier nach New York. Sie nimmt an einem Handball-Turnier in West Point teil. Im Hamburger Abendblatt steht zu lesen: Hollenstedter Handballer erkämpfen sich den 2 Platz in West Point und verlieren nur das Endspiel gegen Quebec dann aber deutlich mit 14:22 Toren. Möglich gemacht hat das Hartmut Lühr mit seinen guten Beziehungen nach New York.

Im Sommer 1985 zieht der Handball Obmann Hans–Werner Schmidt eine positive Bilanz. Ein Jahr in eigener Halle, viele Mannschaften spielen im oberen Drittel ihrer Klasse. In der Serie 1985/86 sind erstmals alle Jugend-Jahrgänge besetzt. Im Juni 1986 regt Hans Werner in seiner Funktion als Obmann an, zum Gedenken des verstorbenen Werner Laaser ein Gedächtnis-Turnier ins Leben zu rufen. Die Jugendobleute Rosemarie Sternberg und Jörg Benecke setzen in Zusammenarbeit mit Elke Schmidt und Kai Strahlendorf diese Idee um! Bis heute ist dieses Turnier fester Bestandteil des TuS Jahn Kalenders..

Im Spätsommer 1986 machen die Spieler und Spielerinnen der Hollenstedter Seniorenmannschaften ein Trainingslager in Hollenstedt. Im Buttje ist dazu zu lesen: „…dass Frühläufe anscheinend recht abenteuerlich sein können. Handballerin Ede Tödter schaffte es über einen Zaun zu springen, blieb dann aber mit einem Zeh hängen und schlug lang hin! Martin Prigge hatte die Augen noch nicht richtig auf und übersah dadurch einen Pfahl der mitten auf dem Weg stand. Beide haben es überlebt…“

In den kommenden Jahren gehen einige Trainer zu anderen Vereinen, sammeln dort Erfahrungen und bilden sich weiter. Helmut Eckelmann geht zur HG Winsen und zum MTV Eyendorf, Wilhelm Busch geht nach Nenndorf, Hans-Peter Lehmann trainiert in Tostedt und Klaus Laaser trainiert in Hamburg. Otto Sternberg wird Co-Trainer der Damen Nationalmannschaft und wird in den 90ziger Jahren Vize-Europameister und Weltmeister.

Im Herbst 1990 geht eine Ära zu Ende, denn Hans-Werner Schmidt hört als Handballobmann auf, seine langjährige Trainertätigkeit führt er dennoch über Jahre weiter.

Es folgt ihm der noch recht junge Frank Ottens mit seinem Jugendwart Thomas Brockmann. In dieser Zeit zeigt der Jugendobmann auch Verantwortung für das Werner Laaser Turnier, das er fast im Alleingang zu der heutigen Größe und Bekanntheit bringt. In diesem Rahmen fand das erste Mal 1991 die bestens bekannte Oldie-und NDW-Party statt. Diese wurde von ein paar Jugendlachen der A-Jugend ins Leben gerufen. Und dafür können wir dankbar sein, denn von den dort erzielten Einnahmen konnte im Verein einiges realisiert werden. Im Mai 1996 hören Frank und Thomas, die beide aktiv weiterspielen, wieder auf. Es folgt für ein Jahr Gerit Preuß mit Danny Cohrs als Jugendobmann bevor Inga Römling von Mai 1997 an mit ihrem Jugendwart Mark Grabianowski die Leitung der Sparte übernimmt.

In den Jahren 1990/91/92/93 und 94 fahren mehrere weibliche Jugendmannschaften regelmäßig zum ESV Dresden. Umgekehrt kommt der ESV hier zum Werner Laaser Turnier und gewinnt mehrere Male den Gesamtpokal des am besten spielenden Vereins bei dem Turnier.

Anfang der 90er Jahre ist ein Rückgang der aktiven Jugendspieler zu verzeichnen. Nicht jede Altersgruppe ist mit einer am Spielbetrieb teilnehmenden Mannschaft besetzt. Grund dafür ist u.a. der Boom in anderen Sparten, z.B. Tennis.

In dieser Zeit entwickelt sich aber die Trainerarbeit im Verein weiter. Natürlich benötigen viele Jugendmannschaften auch viele qualifizierte Trainer.

Im Juni 1993 wird in Hollenstedt der erste Trainerlehrgang abgehalten. Referenten sind Otto Sternberg, Helmut Eckemann, Jürgen Brunckhorst und Hans–Peter Lehmann. Im Laufe der Zeit wird dieses zu einer Institution. Es werden auch viele Lehrgänge mit externen bekannten und erfahrenen Trainern abgehalten. Bis heute gibt es eine gut fundierte, gezielte und erfolgreiche Trainerausbildung im Verein.

Ab Dezember 1993 bietet der TuS Jahn unter der Leitung von Mark Grabianowski und Hans-Peter Lehmann ein Jugend Torwarttraining für junge Torwarte aus dem Kreisgebiet an. Dieses Training wird im Laufe der Zeit immer weiter ausgebaut und auch heute noch angeboten.

Die Erfolge davon sind messbar: Im März 1994 ist Nina Jung als Torhüterin die zweite Hollenstedter Jugendliche, die nach Anja Ivers (Außenspielerin), eine Berufung in die Jugendnationalmannschaft erhält!

Am 9 Juni 1995 stellt das Werner Laaser Turnier einen neuen Rekord auf. Es nehmen 102 Jugendmannschaften an dem Turnier teil. Es werden an 2 Tagen auf 7 Spielfeldern 287 Spiele ausgetragen. Ab Juni 1996 bis heute besteht das Organisationsteam des Werner Laaser Turniers nur noch aus Frauen.

Im Mai 1997 während eines Mix Turniers wird zwischen Mark Grabianowski (Jugendobmann) und Hans-Peter Lehmann (Jugendtrainer) eine Idee geboren – wir brauchen Beachhandballfelder. Das wird die Trendsportart!

Die Mitstreiter Torge Svejka und der Architekt Harald Mojen setzten mit den Firmen Norbert Farwick, Stefan Meier und der Baustoff Firma Laaser diese Idee bis Mitte August durch. Auch hier bringt sich die Oldie- und NDW-Party finanziell wieder mit ein. Seitdem kann die Sparte 2 Beachhandball-Felder bespielen.

Im Juni 1998 gibt es den ersten Beachhandballlehrgang in Hollenstedt,

seitdem finden für alle Mannschaften des TuS Jahn Beachhandball Turniere statt. Das Werner Laaser Turnier pendelt sich so zwischen 90 und 100 Mannschaften ein! Damit ist Hollenstedt, was die Ausrichtung von Turnieren angeht, eine Hochburg im Bezirk Lüneburg! Und abends bringen jedes Jahr im Durchschnitt 3.500 Leute das Schützenzelt auf der Oldie- und NDW-Party zum rocken und ca. 130 Sportler und freiwillige Helfer sorgen für gute Stimmung und fließende Getränke.

Die sportlichen Erfolge fangen auch wieder an sich einzustellen. Im Mai 1999 steigen die ersten Herren unter der Leitung von Dieter Andres endlich wieder in die Heideliga auf! Die Jugendmannschaften fangen wieder an, sich zu füllen.

Durch den Trendsport Beachhandball, aber auch durch die großen Aktivitäten der Handball Abteilung wird die Handball Abteilung immer größer! Ehemalige Handball Spieler, aber gerade auch Eltern, die mit ihren Kinder Sport machen wollen, bringen die Arbeit weiter voran. Platz wird benötigt!

Schon im August 1998 treffen sich 30 Sportler aus dem TuS Jahn und wollen den Hauptverein dazu bewegen, eine neue Sporthalle zu bauen. Es wird eine Kommission gegründet, die es innerhalb 3 Jahren schafft die benötigten 1,45 Millionen DM zusammen zu bekommen und anschließend die Vereinsmitglieder und Nachbarvereine motiviert, mit viel Eigenarbeit die Halle 2 zu bauen.

Am 29.September 2000 spendet Max Schmeling 300.000 DM für die Sporthalle 2. In ein paar Monaten geht es dann praktisch los.

Parallel zu den Hallenplanungen baut die Handball Abteilung im Juni 1999 in Eigenleistungen die Beachfelder aus. Es entsteht eine Tribüne mit 240 Sitzplätzen. Die Sitzschalen kommen aus dem alten HSV Fußballstadion! Und auch hier ist die Oldie- und NDW-Party wieder unterstützend dabei.

Viele Sportler und viele Mannschaften benötigen auch viele Helfer. Um die Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen, wird im Sommer 2000 ein Punktesystem eingeführt! Jeder Handballer über 16 Jahre muss nach diesem System seinen Einsatz für die Sparte bringen. Um den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten, werden Schiedsrichter, Zeitnehmer, Trainer, Co-Trainer, Turnierhelfer, Fahrer usw. benötigt! Jeder hat nach einem Schema 10 Punkte zu erarbeiten. Die Arbeit verteilt sich, viele Personen werden entlastet. Dieses System bewährt sich.

Die Handballabteilung des TuS Jahn entwickelt sich zum größten Verein des Landkreises. Andere Vereine bitten um unsere Rat für z.B. den Bau von eigenen Beachhandball-Feldern! Der Landkreis Harburg entwickelt sich zu einer Hochburg, was Beachhandball angeht.

In der Serie 2001/ 02 sind in der Handballsparte 15 Trainer und Co Trainer mit dem Training und der Betreuung von Jugendmannschaften beschäftigt. Bereits in allen Jugendaltersstufen sind wieder Mannschaften gemeldet. Durch die fortwährende interne und auch externe Trainerausbildung werden viele Mannschaften von Trainern trainiert, die im Besitz der C-Lizenz oder sogar der B-Lizenz sind. In der nächsten Zeit kommen hochrangige Hollenstedter Trainer, die in anderen Vereinen tätig waren, zurück. Die Mannschaften können immer qualifizierter betreut werden.

Am 7. & 8. Juli 2001 findet zum ersten mal der 4 Dörfer Beachhandball Cup statt. In der Vorrunde wird in den Dörfern Tostedt, Ashausen, Scharmbeck und Hollenstedt gespielt. Die Endspiele sind am Sonntag in Hollenstedt. Initiator dieses Events über den Landkreis Harburg ist Hans–Peter Lehmann.

Im gleichen Jahr findet die erste Beachhandball-Nacht statt. In den Sommermonaten wurde eine alte Flutlichtanlage wieder flott gemacht und mit vereinten Kräften an der Beachanlage aufgestellt. Die Harburger Anzeigen und Nachrichten schreiben: „Was macht der Hollenstedter nachts? - Beachhandball spielen, was sonst!!!!!!“

Am Donnerstag dem 19.07.2001 fängt der TuS Jahn Hollenstedt / Wenzendorf damit an, das Projekt Halle 2 zu starten. Es kommen viele Monate schwerer und harter Arbeit auf die Sportler zu. Denn die Eigenleistungen sind nicht ohne, der Sportbetrieb geht trotzdem weiter! Es ist echt erstaunlich wie viele Helfer sich in der Woche abends und samstags eingefunden haben. Selbst um Frühstück und Mittagessen hat sich immer jemand gekümmert.

In der gleichen Zeit kommen gerade im Damenbereich viele Spielerinnen zurück nach Hollenstedt! Viele von ihnen waren beim Buxtehuder SV gewesen und haben Bundesliga-Erfahrungen. Die logische Konsequenz ist, dass unsere Damenmannschaften aufsteigen:

Die 1. Damen steigt unter der Führung von Hans-Werner Schmidt Ende der Saison 2002/2003 in die Oberliga Niedersachsen auf. Dann übernimmt Jürgen Warnholz die Mannschaft. Hans Winter führt parallel die 2. Damen bis in die Heideliga (eine Klasse unter Oberliga).

Am 1. März 2002 feiert der Verein Richtfest der Halle 2! Am 17. Mai 2003 wird die Halle 2 der Max-Schmeling-Hallen eingeweiht.

Die Handball Abteilung wächst in der Bauzeit erheblich, so dass unbedingt mehr Hallenzeiten benötigt werden. Von fast 11000 eigenen Arbeitsstunden, die in den Hallenbau einflossen, hat die Handball Abteilung gut 7600 Stunden eingebracht! Das ist eine tolle Leistung, zumal der Spielbetrieb und die Turniere alle weitergelaufen sind! Zu dieser Zeit besteht die Handballsparte aus 17 Jugendmannschaften und 8 Seniorenmannschaften. Dazu kommen ca. 70 Mini- und Supermini-Kinder (Alter 4-7).

Um so eine große Sparte zu führen, qualifizierte Trainer zu engagieren und weiterzubilden, werden natürlich auch finanzielle Mittel benötigt. So schließt sich im Jahr 2004 aus Vereinvorstand, engagierten Handballern und dem Handballvorstand eine Gruppe zusammen, die „Handballfreunde“, die es sich zur Aufgabe macht, die Sparte durch externe finanzielle Mittel speziell im Bereich der Jugendarbeit zu unterstützen.

Mai 2005! Die Handballsparte, die bis jetzt von Inga Römling als Obfrau und Sabine Müller als Jugendobfrau geführt wird, muss aufgrund der Größe, der Vielzahl an Mannschaften und der damit verbundenen Arbeit umstrukturiert werden! Die administrativen Aufgaben müssen auf mehrere Schultern verteilt werden. Es gibt einen neuen Handball Vorstand, der natürlich größer ist. Neben Lutz Abeldt und Silke Thielsch als Obleute sind Ute Lemme und Hans–Peter Lehmann für den Jugendbereich zuständig. Brigitte Birett führt weiter die Kasse.

Ute Sternberg und Martin Prigge bilden ein sicheres und harmonisches Gespann im Bereich Schiedsrichterwesen.

Durch e-mail und mobile Erreichbarkeit ist der Informationsfluss schnell und Entscheidungen können schnell getroffen werden. Es herrscht eine straffe Organisation. Durch interne und externe Ausbildung, durch hohe Motivation der Trainer und Spieler, können wir nun jedes Jahr gute Ergebnisse in den Abschlusstabellen erzielen.

Nach der Serie 2006/07 kann die Handball Abteilung das Beste, je erreichte Endergebnis nach einer Saison in der Sparte Handball vermelden!

Es gibt 4 Jugend-Meister in der Landesliga und 2 Kreisoberliga-Meister.

Die 2. Damen und die 4. Herren steigen auf und die 1. Damen erreicht mit dem Titel des Vize-Niedersachsenmeisters das beste Ergebnis in der Vereinsgeschichte.

Was für eine tolle Saison!

Wir starten in die Serie 2007/08 mit 18 Jugendmannschaften, 8 Senioren Mannschaften und dazu kommen noch Mini und Supermini Handball Spieler, die Handball Turniere bestreiten. Betreut werden diese Mannschaften von 46 Trainern, Co Trainern und Torwart Trainern. Derzeit sind 506 Handballspieler in der Sparte Handball gemeldet. Damit der Spielbetrieb auch weiter läuft, gibt es 54 ausgebildete Schiedsrichter mit Schein, von denen 9 Schiedsrichter im Bezirk pfeifen dürfen!

In der Oberliga spielen die 1 Damen, die männl. A-Jugend 1, die männl. B-Jugend und die weibl. B-Jugend 1.

In der Landesliga spielen die 1 Herren, die weibl. A-Jugend, die weibl. B-Jugend 2, die weibl. C-Jugend und die männl. C-Jugend 1.

Alle anderen Mannschaften spielen in der Kreisoberliga oder Kreisliga.

Durch unsere klare Philosophie, Ordnung, Sauberkeit, Pünktlichkeit, Teamgeist, schnelle Information und möglichst eine Gleichbehandlung aller Handballspieler haben wir eine gute Basis geschaffen.

Da die Handballabteilung von allen Sparten des TuS Jahn den Löwenanteil der Hallenzeiten nutzt, werden wir im auch eigenen Interesse in den nächsten Jahren die 5 ehrenamtlichen Hallenwarte stellen, damit die Kosten für die Max Schmeling Hallen so gering wie möglich gehalten werden! Wir werden weiter an unserem Konzept mit der internen Trainerausbildung arbeiten und immer versuchen, die Zeichen der Zeit richtig zu deuten.

Die Serie 2007/08 wird die erfolgreichste Saison seit dem Bestehen der Handball Abteilung des TuS Jahn Hollenstedt / Wenzendorf.

Der TuS Jahn nimmt im August 2007 mit 4 Jugendmannschaften an den Niedersachsen Beachhandball Meisterschaften teil. Die WJB startet unter dem Namen Nutella –Girls und wird Niedersachsen Meister. Mit diesem Schwung geht die WJB 1 in die Serie und wird auch zum Abschluss der Saison Niedersachsen Meister. Bis zu diesem Zeitpunkt war noch keine Handball Mannschaft in Hollenstedt Niedersachsen Meister! Am Sonntag dem 18 Mai 2008 wird diese Mannschaft Vizenorddeutscher Meister und unterliegt dem HSC Magdeburg im zweiten 7 – Meter werfen mit einem Tor. Das Endergebnis lautet 32 zu 31. Der Meister und Vizemeister kamen jetzt weiter auf die DHB Ebene. Die Hollenstedter Mädels schieden im viertel Finale um die Deutsche Meisterschaft gegen den BVB Dortmund aus. Diese erfolgreiche WJB Mannschaft bestand aus den Spielerinnen: Laura Döbler, Vanessa Hahn, Nina Dings, Christine Wentzien, Nathalie Birett, Karina Stelling, Svenja Suck, Carolin Cassens, Sharina Preuß, Isabell Kaiser, Christin Hahn, Ewa Bochdancwiewicz, Lea Vinke, Carina Reichenbach und Kim Knaack. Trainer dieser Mannschaft waren: Klaus Gruner und Lars Dammann.

Auch unsere 1 Damen spielte in der Oberliga. Zum zweiten Mal in Folge wird diese Damenmannschaft Vizeniedersachen Meister und schafft leider wieder nicht den Aufstieg in die Regionalliga. Alle guten Dinge sind eben drei! Diese tolle Leistung schafften folgende Spielerinnen: Melanie Schuster, Kathrin Behrens, Nadine Kurre, Julia Kampmeier, Ronja Lohmann, Nadia Janca, Jannia Viets, Katharina Trachmann, Eileen Volkmann, Maren Wilkens, Nadine Eggen, Inga Berenz, Sina Doppe, Alexandra Benecke, Vanessa Nentwich, Sandra Siebert, Katharina Krohn und Tina Asmussen. Trainer Jürgen Warnholz, Betreuer Robert Oeser.

Weitere erfolgreiche Mannschaften waren, die MJC 1, sie wurden Meister in der Landesliga und belegten den 3 Tabellenplatz bei den Niedersachsen Meisterschaften. Trainer dieser Mannschaft sind Kay Kröpfel und Frank Wolter.

Die MJD 2 belegt als junger Jahrgang den Meistertitel in der Staffel der Regionsliga Nord. Trainer dieser Mannschaft ist Lars Dammann.

In die Serie 2008/09 starten wir mit 26 Mannschaften, 4 Damen, 4 Herrenmannschaften und 18 Jugendmannschaften.
Die 1 Damen und die WJA spielen in der Oberliga.
Die 1 Herren, die MJA 1, die MJB 1, die WJB 1 und die WJC 1 spielen in der Landesliga. Alle anderen Mannschaften spielen in der Region, außer die Mini und Supermini Handballer. Damit die Handball Sparte gut funktioniert, werden die Mannschaften von insgesamt 43 Trainer, Co Trainern, TW Trainern und Betreuern betreut! Außerdem haben 53 Mitglieder der Handball Sparte einen Schiedsrichter Schein und vertreten den Verein bei angesetzten Spielen!

Hans – Peter Lehmann

Jugendobmann im TuS Jahn Hollenstedt / Wenzendorf Abteilung Handball


 
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